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Werdegang
der DGPharMed
Im April 1972, anläßlich des 1. Internationalen
Symposiums der "Association of Medical Advisors in the Pharmaceutical
Industry" (AMAPI) in London, fand sich eine Gruppe der dort
vertretenen Ärzte aus der deutschen pharmazeutischen Industrie
zusammen und diskutierte erstmals Pläne, in der Bundesrepublik
Deutschland eine ähnliche Organisation zu gründen.
Am 30. April 1973
wurde die DGPharMed als Fachgesellschaft der Ärzte in der pharmazeutischen
Industrie e.V. (FÄPI) anläßlich des Internistenkongresses
in Wiesbaden am 30. April 1973 von 16 engagierten Ärzten in
der pharmazeutischen Industrie gegründet und der erste
Vorstand gewählt:
als erster Bundesvorsitzender Dr. med. Carl Steichele ()
- von dem die Initiative ausging - und als seine Stellvertreterin,
Dr. med. Dita Schmidt-La Rosé (), sowie als
Beisitzer Dr. med. Hans Köbele.
Die Satzung der DGPharMed wurde auf der
ersten Mitgliederversammlung am 28.08.1973, anläßlich
der damals bestehenden Therapiewoche in Karlsruhe endgültig
verabschiedet.
Der Vorstand wurde erweitert um die Beisitzer:
Dr. med. Karl Dolega, Dr. med. Helmut Hofmann, Prof. Dr. med. Hellmuth
F. Kleinsorge und Dr. med. Hans Morr. Von Anfang an war Dr. med.
Gösta Trunzler ein sehr aktives und engagiertes Mitglied.
- Bereits im Gründungsjahr nahm die DGPharMed zu den Referentenentwürfen
zur Neuordnung des Arzneimittelgesetzes Stellung mit dem Ziel,
daß dem in der pharmazeutischen Industrie tätigen Arzt
eine seiner Verantwortung entsprechende Position eingeräumt
wird. Dies fand seinen Niederschlag mit der Installation des Leiters
der klinischen Prüfung (LKP) und dem Stufenplanbeauftragten
im Arzneimittelgesetz.
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Von
1973 bis 1992 wurden insgesamt 15 fachübergreifende DGPharMed
-Symposien anläßlich der Medica in Düsseldorf
zuerst von Dr. med. Carl Steichele anschließend von Prof.
Dr. med. Klaus Hahn und später von Dr. med. Claus Kori-Lindner
organisiert und geleitet. Die Medica-Symposien verschafften
der DGPharMed und den Ärzten in der pharmazeutischen Industrie
in der Ärzteschaft, bei Apothekern, Behörden, Ministerien
und Pharmaverbänden Gehör, Ansehen und Anerkennung.
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